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Gegen Armut und Benachteiligung

Bildung ist der Schlüssel im Kampf gegen Armut und Benachteiligung.  Das hat Ordensgründer Johannes Bosco (1815-1885) schon vor über 150 Jahren erkannt und konsequent umgesetzt.  

In 132 Ländern Asiens, Afrikas, Lateinamerikas und Osteuropas unterhalten die Salesianer derzeit

- 741 Grundschulen,

- 1085 Sekundarschulen,

- 138 technische Gymnasien

- 778 Berufsbildungszentren und Wohnheime

für arme & sozial benachteiligte Jugendliche, wie Straßenkinder, Kinderarbeiter, Kindersoldaten und Opfern von Gewalt.

 

 

Schule & Berufsbildung

Bildung überwindet Armut

Die Salesianer verstehen sich nicht in erster Linie als Entwicklungshelfer, sondern als Beteiligte an Erziehungs- und Bildungsprogrammen vor Ort.

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Unser Schwerpunkt

Schul- und Berufsausbildung

Nur wer zur Schule geht und eine Berufsausbildung macht, hat Chancen auf einen Job und kann sich und die Familie ernähren.    

 

Schul- und Berufsbildungszentren der Salesianer
Die wichtigsten Merkmale

Was die Schul- und Berufsbildungszentren der Salesianer Don Boscos besonders auszeichnet – hier die wichtigsten Merkmale:  Enge Verzahnung von Praxis und Theorie Vormittags besuchen die Jugendlichen eine Grund- oder Hauptschule, die zw ...mehr

Schul- und Berufsbildung in Osteuropa und der Dritten Welt

Demonstration für Menschenrechte in Indien

Warum ist Bildung wichtig?

Studien beweisen: Mädchen und Jungen, die selbst zur Schule gegangen sind und eine Ausbildung gemacht haben, achten auch bei ihren Kindern darauf.  

Das heißt: Wer ein Kind zur Schule schickt, sorgt dafür, dass ganze Generationen den Sprung aus der Armut schaffen.  

Aber Schul- und Berufsbildung bewirken noch viel mehr: 

Bildung hilft gegen Ausbeutung.

Wer lesen und schreiben kann, kennt seine Rechte. Folge: Er kann sich gegen korrupte Machthaber wehren, sich in Verbänden mit anderen organisieren, vor Gericht und an die Öffentlichkeit gehen – ein wichtiges Mittel z.B. für Minderheiten, die von der Regierung unterdrückt werden.  

Bildung kurbelt die Wirtschaft an.

Wer einen Job hat, besitzt Geld zum Konsumieren. Ein Handwerker kann sich selbständig machen und Mitarbeiter anstellen, schafft damit neue Arbeitsplätze. 

Bildung beugt Krankheiten vor.

Aufklärungskampagnen erreichen Gebildete besser als Analphabeten. Und das ist dringend nötig: Nach WHO-Schätzungen sterben z.B. weltweit jährlich sechs Millionen Menschen an Aids, Malaria und Tuberkulose. Die Kosten für Medikamente ruinieren die Familien, die Kranken fehlen als Arbeitskräfte in Betrieben, die Wirtschaft stagniert. 

Bildung senkt die Geburtenrate.

Wenn ein Mädchen zur Schule geht, bekommt es weniger Kinder: Pro Schuljahr sinkt die Geburtenrate um ein Drittel. Wichtig für Großfamilien in Entwicklungsländern, in denen of blanke Not herrscht. Denn Sozialhilfe oder Kindergeld gibt’s nicht oder reicht nicht zum Überleben. 

Bildung wirkt gegen Verbrechen.

Schule, Ausbildung, Hausaufgaben – wenn Jugendliche damit beschäftigt sind, sitzen sie nicht auf der Straße herum, stehlen nicht und nehmen keine Drogen. Und mit einem Schulabschluss gibt’s eine Alternative zur kriminellen Karriere oder täglichen Tristesse. 

© Jean Paul Muller, Don Bosco JUGEND DRITTE WELT

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